Einen Wasserfall fotografieren ist nicht schwer, doch um ein brauchbares Ergebnis zu bekommen musst du einiges beachten. Auf was du alles achten musst und was du alles brauchst, erfährst du hier.

Wasserfall fotografieren: Tipps & Tricks und Einstellungen

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Wasserfälle fotografieren: Man findet sie überall auf der Welt, die Wasserfälle. In tropischen Ländern wie Thailand in nahezu jedem Ort. Ich persönlich liebe diese Orte und besuche sie sehr oft. Nicht nur eignen sich die Wasserfälle hervorragend um ein kühles Bad zu nehmen, sondern sie sind auch ein sehr cooles Fotomotiv. Jedoch muss einiges beachtet werden um das Bild auch mit der nötigen Spannung versehen zu können.

Wasserfälle fotografieren: Die richtige Ausrüstung

Welche Kamera?

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Für welche Kamera du dich entscheidest ist nicht wichtig, wichtig ist nur dass du die manuelle Kontrolle über die Einstellungen hast. Elementar wichtig ist dass sich die Verschlusszeit verstellen lässt, warum erfährst du etwas weiter unten. Ich fotografiere nur mehr mit der Sony a6000 und kann diese nur wärmstens empfehlen.

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Stativ verwenden

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Da es beim Wasserfall fotografieren oft zu langen Belichtungszeiten kommt, brauchst du unbedingt ein gutes Stativ, damit deine Bilder nicht verwackelt werde. Oft ist es in den Nationalparks, im Dschungel, oder im Wald wo sich der Wasserfall befindet dunkel und nur s´den ISO deiner Kamera hochzudrehen reicht nicht aus.


Graufilter verwenden

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Ein normales Bild mit einem Wasserfall wirkt für mich sehr langweilig. Verwende einen Graufilter damit du eine Langzeitbelichtung machen kannst. Dadurch verändert sich die Belichtungszeit und das Wasser wirkt nebelartig. Dieser kleine aber entscheidende Punkt wird deinem Bild das gewisse Etwas geben. Graufilter kosten zudem nicht die Welt und sind schon für wenige Euro erhältlich.

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Polfilter verwenden

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Der Polarisationsfilter ist einer der wichtigsten Filter in der Landschaftsfotografie. Er wird vorne am Objektiv befestigt und bringt den Vorteil dass er das Licht nur in einer bestimmten Schwingungsrichtung hindurch lässt. Das heißt er polarisiert das eintreffende Licht und verhindert unerwünschte Reflexionen. Das Ergebnis erkennst du vor allem bei Glas oder Wasseroberflächen.

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Weitwinkelobjektiv verwenden

Um den kompletten Wasserfall auf das Bild zu bekommen und fotografieren zu können ist es von Vorteil ein Weitwinkelobjektiv mit einer kleinen Brennweite zu verwenden. Du kannst aber auch ohne weiteres dein Kit-Objektiv verwenden. Hier findest du eine Liste mit den besten Weitwinkelobjektiven: Weitwinkelobjektive.


Wasserfall fotografieren: Einstellungen

Ohne den richtigen Einstellungen wird es auch mit einem schönen Bild nichts. Auf was du alles achten musst und welche Einstellungen wichtig sind, zeige ich dir hier kurz:

ISO:

Um die bestmögliche Qualität für dein Bild zu erzeugen, sollte der ISO Wert so gering wie möglich gehalten werden, was im Durchschnitt 100-200 ist. Wenn du jedoch siehst dass dir somit das Bild zu dunkel wird, dann kannst du ihn schon etwas hochdrehen.

Blende:

Da du so viel wie möglich auf deinen Bild scharf haben möchtest, musst du eine recht hohe Blende verwenden. Ich fotografiere meistens mit einer Blende von 8. manchmal aber auch höher oder niedriger, je nachdem mit welchen Bildlook ich erzielen möchte.

Belichtungszeit:

Ich persönlich fotografiere Wasserfälle fast ausschließlich mit einer Langzeitbelichtung. Ich finde die Bilder von Wasserfällen mit einer kurzen Verschlusszeit sehr langweilig. Mit einer Langzeitbelichtung bringst du jedoch das gewisse Extra ins Bild und kannst somit dem Bild den nötigen WOW-Effekt verleihen. Wenn du keinen Graufilter verwendest, so kannst du auch mit etwas schummeln eine lange Belichtung erzielen. Nimm einfach die größte Blende und zoome etwas ins Bild (wenn sich bei deinem Objektiv da die Lichtdurchlässigkeit verändert). Somit erzielst du auch locker 3 Sekunden, was schon ausreicht um einen schönen Effekt zu erzielen.

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Wasserfall Fotografieren: Tipps & Tricks

Wenn du einen Wasserfall fotografierst, so solltest du auch einige beachten, damit du auch ein beachtliches Foto bekommst. Keine Angst, hier brauchst du nicht viel beachten. Ich verrate dir, auf was du acht geben solltest.

Vordergrund interessant gestalten

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Ein Wasserfall alleine wirkt etwas fad und langweilig, versuche deshalb den Vordergrund etwas interessant zu gestalten. Das können einfache Steine, oder Baumstämme sein, egal, Hauptsache das Bild wirkt etwas interessanter.

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Wasserfall fotografieren: Die richtige Zeit

Hierfür muss beachtet werden wo sich der Wasserfall befindet. Ich lebe in Thailand und fotografiere hauptsächlich dort Wasserfälle. Da sich diese meistens im Dschungel befinden, wo ohnehin nicht viel Sonnenlicht zum Vorschein kommt, muss man auch nicht viel beachten.

Wenn sich der Wasserfall jedoch im Freien befindet und den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, so meide auf jeden Fall die Mittagssonne. Fotografiere immer wenn die Sonne nicht direkt auf den Wasserfall strahlt, somit bekommst du ein viel schöneres Ergebnis. Die beste Zeit ist kurz vor Sonnenuntergang, wenn sich die Umgebung mit den Farben der untergehenden Sonne färbt. Aufgrund der Dämmerung bekommst du auch automatisch eine längere Belichtungszeit.


Wasserfälle fotografieren: Fazit

Wie du siehst ist es nicht schwer einen Wasserfall zu fotografieren. Du musst nur einiges beachten. Hältst du dich an diese Punkte so wird dir automatisch ein gutes Ergebnis gelingen.

Welche Tipps und Erfahrungen hast du beim Wasserfall fotografieren gesammelt?

2 KOMMENTARE

  1. Super tolle Tipps. Hab immer versucht Wasserfälle bei den Aufnahmen kreativ zu gestalten, doch leider bin ich nie mit dem Ergebnis zufrieden geblieben. Das mit dem ISO und der Blende habe ich bereits versucht, doch eine größere Blende zu nehmen und darin zu zoomen habe ich soweit ich mich erinnere noch nicht probiert. Ich habe mich zudem mit einem Stativ ausgestattet, vielleicht klappt es mit ihm weitere schöne Effekte zu erzielen.

    Vielen Dank für die Tipps, netter Beitrag.

    • Übung macht den Meister 😉 Auch bei mir war viel für die Tonne, bis ich wirklich zufrieden war. Ich persönlich liebe es halt Wasserfälle mit einen ND Filter zu fotografieren, das Resultat ist genau was mir gefällt.

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