Lohnt sich ein Kauf der Sony a6000? Ich habe die Kamera ausführlich getestet und gebe hier mein Fazit ab. In diesem Sony a6000 Testbericht findest du alle Information und erfährst ob sich ein Kauf lohnt oder nicht.

Mit der spiegellosen Systemkamera a6000 löst Sony seinen voriges Modell, die NEX-6 ab. Sie ersetzt auch das bisherige Spitzenmodell NEX-7. Interessant wird die ganze Sache, da Sony nur den halben Preis verlangt, als wie bei der NEX-7 bei ihrem release. Das alles klingt doch schon mal richtig gut, doch kann Sony das Versprechen auch halten? Lohnt sich ein Kauf oder nicht? Das werde ich dir in diesem Sony a6000 Testbericht alles erzählen. Bereits seit 4 Monaten besitze ich die Kamera und bin tagtäglich damit unterwegs…

Sony a6000 Testbericht: Lohnt sich ein Kauf?

 

Ergonomie und Verarbeitung 

Obwohl die NEX Reihe auch immer ein Teil der Alpha Serie war, so ist jetzt Schluss, denn Sony verabschiedet sich nun endgültig von der NEX Bezeichnung und alle neuen Modelle bekommen das a (Alpha) Zeichen aufgedrückt. Das Gehäuse der a6000 ähnelt sehr stark dem der NEX-6. Nur Kleinigkeiten haben sich verändert. So wurde nun beispielsweise das Wahlrad versenkt und bündig mit der Kamera gemacht. Mir persönlich gefällt das besser, da es einfach ein bisschen stylischer aussieht.

Sony a6000 Systemkamera

Angeboten wird die a6000 in den Farben schwarz und silber. Für welche du dich schlussendlich entscheidest, bleibt ganz allein dir überlassen. Ich habe mich für die schwarze Variante entschieden, da das etwas moderner ausschaut. Die silber Variante ähnelt ein bisschen an einen Retro Look, was auch nicht schlecht ausschaut, sofern man es mag. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, was die Qualität etwas abrundet, jedoch ist Qualität gut verarbeitet. Ein Metall-Gehäuse wie bei der Sony a7* wäre mir lieber gewesen, aber für den Preis kann man halt nicht alles haben…

 

Sony a6000 SystemkameraAuf der linken Seite befindet sich der elektronische Sucher, der auch schon bei der NEX-6 zum Einsatz kam. Wenn man die technischen Daten jedoch vergleicht, glaubt man dass Sony bei der a6000 gespart hat, denn der Sucher löst nur mehr mit 1,44 Millionen Bildpunkten auf, was etwas weniger als bei der NEX-6 ist. Das hat Sony natürlich nicht, denn du kennst keinen Unterschied zum Vorgängermodell. Im Gegenteil! Der neue OLED-Sucher der a6000 ist ein ganzes Stück besser als beim Vorgängermodell und gibt Farben und Kontraste viel besser dar.

Dank ihres weit nach vorne gezogenen Griffs liegt die a6000 wie angegossen in der Hand. Da ich vorher die Sony Sony a5000* hatte, war ich nun endlich glücklich, denn bei der a5000 fand ich den Griff einfach schrecklich. Der Griff ist mit einem lederartigen Material überzogen, der für ausreichen halt sorgt. Den noch besseren Griff habe ich bis jetzt erst bei der Sony a7 gesehen, die jedoch in einer ganz anderen Preisklasse spielt. Rechts neben den Griff befindet sich außerdem der Aufnahmeknopf für die Videoaufnahme. Somit kannst du die Aufnahme problemlos mit einer Hand starten und stoppen.

Die Bedienung:

Sony a6000 SystemkameraDie Bedienung der a6000 wurde gründlich renoviert. Wenn du zuvor schon die a5000 hattest, so wird dir kein Unterschied auffallen, denn auch da wurde das neue Design schon angewendet. Im Vergleich zum Vorgängermodell, der NEX-6 hat sich jedoch viel getan. Es gibt gleich sieben Knöpfe, die mit einer von 44 Funktionen belegt werden können. Hinzu kommt ein Schnellmenü, dessen zehn Speicherplätze sich ebenfalls ganz nach Belieben belegen lassen. Hat man die a6000 erst einmal eingerichtet, wird man das Hauptmenü meist links liegen lassen können, denn alle Funktionen die du brauchst kannst du dir im Schnellmenü oder auf den frei belegbaren Knöpfen speichern.

Was mir bei der a6000 etwas fehlt, ist die Wasserwaage auf dem Display, was es dir ermöglicht das Bild genau auszurichten. Du kannst dir zwar die Kacheln einstellen und mit Hilfe dieser das Bild genau ausrichten, doch eine Wasserwaage wäre mir persönlich lieber gewesen.

Das Display löst mit 921.600 Punkten sehr fein auf und lässt sich nach oben oder unten klappen. Im Gegensatz zu der a5000 jedoch nicht um 90 Grad. Aber wer braucht die Selfie Funktion schon eigentlich? Mich stört das überhaupt nicht und ich kann getrost darauf verzichten.

Anschlüsse:

Sony a6000 SystemkameraDie Sony a6000 verfügt über 2 HDMI- und einen USB-Anschluss, die sich unter einem ausklappbaren Deckel befinden. Des Weiteren gibt es auf der Unterseite noch das Fach für den Akku, wo auch die SD Speicherkarte eingeführt wird. Auf der Oberseite befindet sich der integrierte, ausklappbare Blitz, sowie ein Zubehörschuh, an dem du einen Aufsteckblitz, Fernauslöser, oder ein Mikrofon anschließen kannst. Das Stativgewinde sitzt korrekt in der Mitte auf der Unterseite. Eine Akkuladung reicht für maximal 360 Aufnahmen (nach CIPA), danach muss die Kamera ans Ladegerät. Eine separate Ladeschale für den Akku gibt es nur noch als Sonderzubehör, mit dem beigelegten Ladegerät lässt sich der Akku nur in der Kamera via USB-Anschluss laden.

 

 

Sony a6000 Systemkamera

Der weltweit schnellste Autofokus?

Wenn schnelle Bildserien gefordert sind, bist su mit der a6000 gut bedient, denn sie schießt rasend schnelle Bildserien. Mit 11 Bildern pro Sekunde ist das eine wahre Glanzleistung, die nicht viele andere Kameras schaffen. Dabei spielt es keine Rolle ob die Auflösung auf RAW, oder JEPEG eingestellt ist, die Serienbildfunktion bleibt immer gleich schnell. Lediglich bei einer wirklich langen Serienbildaufnahme von knapp 5 Sekunden, fiel die Geschwindigkeit im RAW Format auf gut die Hälfte ab, im JPEG hingegen nicht. Ein weiterer Pluspunkt, was die Sony a6000 von der Konkurrenz abhebt, ist der Nachfahr-Fokus, denn selbst bei 11 Bildern pro Sekunde führt der Fokus nach und sorgt dafür für eine gestochen scharfe Aufnahme. Da hat Sony das versprechen mit dem weltweit schnellsten Autofokus gehalten. Wer des öfteren Sportaufnahmen macht, der sollte sich den Kauf der Sony a6000 wirklich überlegen, denn Verlass ist auf die Kamera allemal!

Videos in Full HD

Filmaufnahmen sind in praktisch allen Modi möglich, die es auch für Fotos gibt. Die a6000 filmt in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte) bei einer maximalen Framerate von 60 fps. Neu hinzugekommen ist bei der a6000, das unkomprimierte Videosignal über die HDMI-Schnittstelle ausgeben zu können. In der Videopraxis überzeugt die a6000 vor allem mit ihrem Nachführ-AF, der die Schärfe sanft und ohne jegliches „Pumpen“ nachführt. Neu ist dass sich bei Bedarf die AF-Geschwindigkeit erhöhen lässt. Dank den eingebauten Bildstabilisator kannst du dich während der Aufnahmen auch bewegen, um noch ein gutes verwacklungsfreies Video zu bekommen. Kleine Filmaufnahmen die mehr als Hobby gerechnet sind, lassen sich mit der Sony a6000 gut machen. Nur wer mehr Ansprüche hat und es einen Tick professioneller haben möchte, sollte zu der Sony a7s* greifen, da diese besonders für Videoaufnahmen entwickelt wurde.

Bildqualität

In der a6000 steckt ein APS-C Sensor der mit 24 Megapixel auflöst. Sony üblich ist die Bildqualität auch dementsprechend gut. Alle meine bisherigen Sony Kameras (HX50 und Sony a5000) haben mich nie enttäuscht und sorgten für eine besonders hohe Bildqualität. Das wurde bei der a6000 nochmal übertroffen, denn es ist einfach sagenhaft welche Bildqualität so ein kleines Teil erzielen kann. Natürlich spielt auch immer das Objektiv noch eine große Rolle, doch auch mit dem 16-50mm Kit-Objektiv war ich positiv von der Bildqualität überrascht. Mit meinem neuen Sony 10-18mm* hingegen wurde nochmals eine Schippe drangesetzt. Noch mit keiner Kamera erzielte ich ein dermaßen gutes Ergebnis, nichtmal mit meiner alten Nikon D700*, die eine Profi Spiegelreflexkamera ist.

Der ISO Bereich lässt sich bis 25.000 hochdrehen, was jedoch auf keinen Fall zu empfehlen ist! Bis ISO 1600 zeigten die Bilder kein Rauschverhalten und auch bei ISO 3200 waren die Bilder noch extrem gut mit wenig Bildrauschen, das sich am PC leicht nachbearbeiten lies. Erst über einem Bereich von 6400 lässt die Qualität deutlich nach und es treten erste matschige Texturen auf. In Sachen ISO ist die Kamera echt gut und ich war positiv überrascht was die Kamera leisten kann. 5 von 5 Punkten in Sachen Bildqualität.

Fazit Sony a6000 Testbericht:

Ich wurde bis jetzt nicht enttäuscht! Ich hatte mit vielen gerechnet, doch dass die Kamera für den Preis von gerade einmal 500€ (Body) dermaßen gut ist, nicht. Die Sony a6000 spielt zwar in der Mittelklasse mit, jedoch können sich die Profi DSLR´s wie Canon Eaos 5D Mark 3, Nikon D800 und co. warm anziehen. Diese kosten rund das 4x und wirklich besser sind sie meiner Meinung nach nicht… Auch wenn diese über einen Vollformat-Sensor verfügen, so ist die kleine a6000 eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Da die Kamera sehr klein und leicht ist, ist sie der ideale Begleiter auf Reisen, oder bei Wanderungen. Auf jeden Fall hast du mit der Sony a6000 eine unglaublich gute Kamera, die du überall mit hin nehmen kannst. Ich kann dir dir die Kamera mit reinen Gewissen empfehlen, denn hier machst du garantiert nichts falsch. Eine Profi Kamera für kleinen Betrag, wer kann dazu nein sagen?

 

Hier kannst du die Sony a6000 kaufen!

 

Auf meiner Facebook Seite findest du viele Testaufnahmen von der Sony a6000. Lass dich am besten selbst vom Ergebnis überzeugen.

 

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